Psychoneuroimmunologie - Gesund durch seelisches Gleichgewicht

Das noch recht neue  wissenschaftliche Feld der Psychoneuroimmunologie beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die Psyche einen Einfluss  auf das Immunsystem hat.

 

Die vier großen Stellschrauben: Hormonsystem, Nervensystem, Immunsystem und Psyche werden dabei untersucht und in Beziehung gesetzt.

 

Ergebnis: Die Psychische Situation hat nachweislich Auswirkungen auf die Widerstandskraft des Menschen


Ein Beispiel:
Stellen Sie sich vor, Sie schauen einen gruseligen Film und sind in diesen tief versunken. Sie sind ein einer Art Trance. Was passiert mit Ihrem Körper?

Die Psyche suggeriert dem Gehirn … das ist gefährlich … das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob es Film oder Realität ist, daher schaltet es auf Flucht um … Das Gehirn schüttet Hormone aus, die die Fluchtreaktion ermöglichen (schneller Herzschlag, schnelle Atmung, eingeschränkte Verdauung, Muskelanspannung, etc.)


So wie im Beispiel ist es auch möglich, dem Gehirn in der Trance mittels Hypnose/ Selbsthypnose Gesundheit, Heilung, Linderung, Anstieg der Antikörperproduktion, Reduktion des Juckreizes, Abschwellung, etc. zu suggerieren. Allein der Gedanke (in der Trance – das Bewusstsein muss in den Hintergrund und das Unbewusste in den Vordergrund gerückt sein) genügt bei den meisten Patienten schon, um das Hormonsystem in die gewünschte Richtung zu aktivieren und die Immunreaktion zu fördern bzw. bei Autoimmunreaktionen zu hemmen.

 

Psychische Faktoren beeinflussen die Immunabwehr.

Dabei gibt es negative psychische Faktoren, wie z.B.

  • Angst
  • Stress
  • Depressionen

und positive, wie z.B.

  • Optimismus
  • Selbstwert und
  • positive Gefühle.

Negative psychische Faktoren führen nachweislich zu einer verschlechterten Immunabwehr, was eine erhöhte Infektionshäufigkeit zur Folge haben kann. Krankheiten können entstehen oder sich verschlechtern.

 

Folgende Aspekte sind bei einer guten Therapie mit hypnotherapeutischen Elementen hilfreich und werden bei mir integriert.

 

  1. Durch die Gespräche findet der Patient Entlastung und Strukturelle Klärung.
  2. All das, was Sie über die drei Arten der Hypnose gelesen haben, wirkt sich positiv aus
  3. Das Erlernen von mentalen Techniken, wie z.B. der Visualisierung von einem goldenem Heilstrom durch den Körper,  ermöglicht es, auch zuhause etwas für sich zu tun.
  4. Wenn ein Partner oder Kinder da sind, die ja eigentlich immer helfen möchten, überlegen wir mit  dem Patienten gemeinsam, was allen einzeln guttun würde und ich kann sie auch darin anleiten, über z.B. Hand auflegen zu helfen.